

Kemal Karagöz
Ingenieur für Elektrotechnik und Elektronik | Technische Lösungen und Produktmanagement | Telekommunikation und industrielle Digitalisierung
Berlin, Germany
Ich verstehe gerne komplexe Systeme, verbinde Wissen aus verschiedenen Fachgebieten und entwickle daraus Lösungen, die ich anderen verständlich vermitteln kann. Ich bringe Erfahrung in der Telekommunikation und der industriellen Digitalisierung mit.
Ausgewählte Arbeiten

Active Electronically Scanned Array (AESA) Sonar, Experimenteller Sonarprototyp zur Untersuchung elektronischer Abtastung mit 40 kHz, gefördert durch TÜBİTAK 2209-B.

UGCPW Structured NS-SRR Metamaterial Based Planar Sensor, Nachbildung eines UGCPW/NS-SRR-Sensors aus der Literatur in CST und Simulation mit VCO- und LNA-Schaltungen.

Model Rocket Design and Development with Stochastic Optimization Method, Modellraketenentwicklung im Devran Rocket Team mit Versuchsplanung, Flugsimulation und stochastischer Optimierung.
Über mich
Ich bin Ingenieur für Elektrotechnik und Elektronik. Besonders gern beschäftige ich mich mit neuen Technologien: Ich möchte verstehen, wie sie funktionieren und wie sie sich für konkrete Aufgaben einsetzen lassen. Ich tausche mich gerne über technische Fragen aus, teile mein Wissen und entwickle gemeinsam mit Menschen aus unterschiedlichen Fachrichtungen Lösungen.
In der Telekommunikation und in der Produktion habe ich im Produktmanagement gearbeitet, technische Lösungen entwickelt und an der Verbesserung betrieblicher Abläufe mitgewirkt. Bei Huawei habe ich mich in der Zusammenarbeit mit Türk Telekom an technischen Gesprächen und am Wissensaustausch zu 5G-Kernnetztechnologien beteiligt. Bei Grünland Fleisch habe ich Verantwortung für Digitalisierungsprojekte übernommen, die von der Netzwerk- und Serverinfrastruktur über industrielle Überwachungssysteme bis zu ERP-Prozessen reichen.
Meine Kenntnisse in Elektronik, Nachrichtentechnik und Software helfen mir, Anforderungen aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten. Zu meinen technischen Interessen gehören Hochfrequenz- und Antennensysteme, Elektronikentwicklung und industrielle Automatisierung. Bei meinen eigenen Projekten beschäftige ich mich auch mit der Ermittlung von Anforderungen und der Produktkonzeption, arbeite an der Entwicklung mit und koordiniere die Zusammenarbeit im Team.
Ich arbeite gern dort, wo ich mein technisches Wissen im Austausch mit Kunden und Kollegen einsetzen kann. Für mich muss eine gute Lösung verständlich sein, in der Praxis funktionieren und den Menschen, die sie nutzen, die Arbeit erleichtern.
Projekte
10 von 10 Projekten

Howk, Eine Plattform, die deinen beruflichen Werdegang und deine persönlichen Ziele zusammenbringt.
Gründer
Nov. 2025 – Heute
WebanwendungenProduktmanagementAnforderungsanalyseTechnische LösungsentwicklungSystemarchitekturIch habe howk entwickelt, damit Menschen ihre Erfahrungen passend zu unterschiedlichen beruflichen Möglichkeiten präsentieren und ihre Karriereinformationen langfristig aktuell halten können. Dabei habe ich die Produktkonzeption, die Gestaltung der Nutzererfahrung sowie die Frontend- und Backend-Entwicklung übernommen.
Ausführlich
Nutzer können innerhalb eines einzigen Kontos mehrere berufliche Profile anlegen, Portfolios in verschiedenen Sprachen erstellen und Versionen ihrer individuell angepassten Lebensläufe und Anschreiben aufbewahren. So können sie ihre beruflichen Erfahrungen gezielt für unterschiedliche Arbeitgeber und Kunden darstellen.
Im Mittelpunkt des Produkts steht Persona: ein privater Bereich für Ziele, Arbeitspräferenzen und persönliche Prioritäten. Nutzer können diese Informationen zusammen mit den Daten ihres ausgewählten Profils exportieren und mit KI-Werkzeugen ihrer Wahl teilen. Ich habe diese Funktion entwickelt, damit Gespräche über berufliche Entscheidungen neben der Erfahrung auch die Erwartungen und Lebensumstände einer Person berücksichtigen können.
Bei der Entwicklung habe ich mich auf die Verwaltung mehrsprachiger Inhalte, die Trennung öffentlicher und privater Informationen, die Versionierung von Dokumenten und eine für mobile Geräte optimierte Nutzererfahrung konzentriert.

Meerkat ERP, ERP im Einsatz bei zwei Unternehmen in Berlin: Aufträge, Produktion, Lagerverwaltung und Chargenrückverfolgbarkeit.
Projektleiter und Systemarchitekt
Okt. 2024 – Heute
WebanwendungenProduktmanagementAnforderungsanalyseTechnische LösungsentwicklungSystemarchitekturTechnisches ProjektmanagementTeamkoordinationMeerkat ist ein webbasiertes ERP-System, das wir für die täglichen Abläufe in fleischverarbeitenden Betrieben entwickelt haben. Es wird von zwei Unternehmen in Berlin eingesetzt und verbindet die Auftragserfassung, Produktvorbereitung und Etikettierung mit Wareneingang, Lagerverwaltung, Produktionsaufzeichnungen und der Erstellung von Versanddokumenten. Geschäftsführung, Büro, Produktion und Auslieferung arbeiten täglich mit dem System.
Ausführlich
Die Idee für Meerkat stammt von mir. Ich leitete die Konzeption der Systemarchitektur und die Entwicklungsarbeiten. Zu meinen Aufgaben gehörten die Übersetzung betrieblicher Bedürfnisse in technische Anforderungen, die Gestaltung der Arbeitsabläufe und des Datenmodells, die Festlegung von Entwicklungsprioritäten und die Koordination des Teams.
Beim Print Bridge Agent übernahm ich direkt technische Verantwortung. Er stellt die Verbindung zwischen dem Server und den Etikettendruckern im Produktionsbereich her. Druckaufträge werden über eine WebSocket-Verbindung an einen lokalen Agenten übermittelt, der sie an den Drucker weiterleitet und das Ergebnis an das System zurückmeldet. Ist die WebSocket-Verbindung nicht verfügbar, übernimmt ein alternativer Ablauf über eine Warteschlange. Unser Ziel war es, das richtige Etikett mit geringer Verzögerung zu drucken, ohne den Produktionsablauf zu unterbrechen.
Meerkat unterstützt die Chargenrückverfolgbarkeit vom Wareneingang über die Produktion bis zur Auslieferung an den Kunden. Die bei der Produktion eingesetzten und erzeugten Chargen werden miteinander verknüpft. Erstellte Dokumente werden mit Verweisen auf ihre Quelldaten gespeichert. Funktionen für die Fuhrpark- und Personalverwaltung ermöglichen es außerdem, weitere betriebliche Abläufe im selben System zu verfolgen.

Active Electronically Scanned Array (AESA) Sonar, Experimenteller Sonarprototyp zur Untersuchung elektronischer Abtastung mit 40 kHz, gefördert durch TÜBİTAK 2209-B.
Projektleiter
Sept. 2023 – Okt. 2024
Elektronik und eingebettete SystemeMathematische ModellierungSchaltungs- und LeiterplattenentwurfEntwicklung eingebetteter SystemeMathematische ModellierungElektronische Messtechnik und FehlersucheAltium DesignerLTspiceKiCadESP32PythonIm Rahmen meines Abschlussprojekts an der Universität Karabük entwickelte ich mit Unterstützung des TÜBİTAK-Programms 2209-B einen Prototyp eines Ultraschall-Sonararrays. Dabei untersuchte ich die elektronische Abtastung ohne mechanische Bewegung mithilfe von 40-kHz-Ultraschallwandlern. Die Arbeit umfasste mathematische Modellierungen und Laborversuche in Luft.
Ausführlich
Meine Rolle
Ich übernahm die mathematische Modellierung, die Elektronikentwicklung, die Entwicklung eingebetteter Software, den Prototypenaufbau und die experimentellen Tests. Meine Arbeit reichte vom Entwurf der Sende- und Empfangsschaltungen über die Vorbereitung der Platinenfertigung und die Bestückung bis zur Softwareentwicklung und Durchführung von Messungen. Auch nach meinem Studienabschluss arbeitete ich bis Oktober 2024 weiter am Prototyp.
Elektronikentwicklung und Prototypenaufbau
Auf der Senderseite arbeitete ich an Schaltungen zur Signalerzeugung und Modulation für die Ansteuerung der Ultraschallwandler. Auf der Empfängerseite entwarf ich Schaltungen zur Verstärkung und Filterung des reflektierten Signals sowie zur Anpassung der Signalpegel für die Auswertung durch den Mikrocontroller. Ausgewählte Schaltungsteile simulierte ich in LTspice.
Mit Altium Designer erstellte ich die Schaltpläne und Leiterplattenlayouts sowie die Fertigungsunterlagen und die Stückliste. Die gefertigten Platinen bestückte und verlötete ich selbst. Um die Verbindungen zwischen der Hauptplatine und dem Mikrocontroller zu ordnen, entwarf ich außerdem eine zusätzliche Anschlussplatine in KiCad.
Mathematische Modellierung und eingebettete Software
Mit Python untersuchte ich die Anordnung der Arrayelemente, die Richtcharakteristiken sowie die Berechnung von Phasenverschiebungen und Zeitverzögerungen. Ich modellierte die zeitlichen Zusammenhänge zwischen den Ansteuerimpulsen der Sender, um die Abtastung in unterschiedlichen Richtungen zu untersuchen.
Für den ESP32 entwickelte ich Software zur Sendersteuerung, PWM-Erzeugung, Erfassung der Empfangssignale und Entfernungsmessung. Ich übertrug die Phasen- und Verzögerungsberechnungen in die eingebettete Software und führte mit unterschiedlichen Senderanordnungen Versuche zur Strahlschwenkung durch.
Tests und Fehlersuche
Ich testete den Prototyp schrittweise: zunächst die Stromversorgung, anschließend die Signalerzeugung und Modulation sowie die Sende- und Empfangsschaltungen. Mit dem Oszilloskop untersuchte ich die Signale an verschiedenen Stellen der Schaltung und verglich das beobachtete Verhalten mit den erwarteten Ergebnissen.
Als das Empfangssignal auf dem Oszilloskop sichtbar war, vom Mikrocontroller jedoch nicht gelesen werden konnte, untersuchte ich die Spannungsversorgung und den Programmablauf. Zur Eingrenzung des Problems testete ich die Sende- und Empfangsaufgaben mit getrennten Mikrocontrollern und überarbeitete den Algorithmus zur Entfernungsmessung. Anschließend führte ich Entfernungsmessungen und Abtastversuche unter verschiedenen Winkeln mit einer Anordnung aus acht Sendern durch.
Erkenntnisse und Weiterentwicklung
Durch die Versuche konnte ich nachvollziehen, wie sich Sättigung und Schwellwertverarbeitung in der Empfangsschaltung auf die Erhaltung und Auswertung schwacher Signale auswirkten. Die begrenzte Ausstattung mit Messgeräten schränkte insbesondere die direkte Überprüfung der Phasenbeziehungen zwischen den Kanälen ein. Ich bewertete die Ergebnisse unter Berücksichtigung dieser Grenzen und ordnete die Arbeit als experimentellen Prototyp ein.
Heute greife ich das Projekt in technischen Blogbeiträgen wieder auf. Dabei erläutere ich die verwendeten Methoden, die aufgetretenen Probleme und die Entwurfsentscheidungen, die ich heute anders treffen würde. Diese Überlegungen bilden auch eine Grundlage für die geplante Weiterentwicklung Sonar V2.
Werkzeuge und Technologien
Altium Designer, LTspice, KiCad, Python, ESP32, Arduino IDE, Ultraschallwandler, analoge Signalaufbereitung, PWM und Oszilloskopmessungen.

UGCPW Structured NS-SRR Metamaterial Based Planar Sensor, Nachbildung eines UGCPW/NS-SRR-Sensors aus der Literatur in CST und Simulation mit VCO- und LNA-Schaltungen.
HF-Design und Simulation
Juli 2023 – Jan. 2024
Hochfrequenz- und AntennensystemeCST Studio SuiteHochfrequenz- und AntennenentwicklungWährend meines Studiums modellierte ich mit CST Studio Suite einen in einer wissenschaftlichen Veröffentlichung vorgestellten planaren Sensor mit UGCPW-Struktur auf Basis von NS-SRR-Metamaterialstrukturen nach. Ich erweiterte die Arbeit, um das elektromagnetische Verhalten der veröffentlichten Struktur zu untersuchen und das Modell gemeinsam mit zugehörigen HF-Schaltungen zu betrachten.
Ausführlich
Meine Rolle
Die Modellierung, die Erstellung der Schaltungsmodelle, die Durchführung der Simulationen und die Dokumentation übernahm ich selbstständig. Dabei erhielt ich fachliche Rückmeldungen und Unterstützung von meinem Dozenten für Optoelektronik.
Elektromagnetische Modellierung
Ich bildete die in der Veröffentlichung beschriebene Sensorgeometrie in CST nach. Anhand der Simulationsergebnisse untersuchte ich den Frequenzgang und das Resonanzverhalten des Modells mit seiner UGCPW-Struktur und den NS-SRR-Elementen. Anschließend band ich das Modell in eine Simulationsanordnung ein, um es gemeinsam mit zugehörigen HF-Schaltungen untersuchen zu können.
Untersuchung mit HF-Schaltungen
Ich untersuchte das Sensormodell in einer Schaltungsanordnung mit einem spannungsgesteuerten Oszillator (VCO), einem rauscharmen Verstärker (LNA) und einem 3-dB-Leistungsteiler. Mithilfe des Leistungsteilers betrachtete ich die Signale in verschiedenen Schaltungszweigen und wertete sowohl den Sensorausgang als auch das über den Verstärker geführte Signal aus.
Für den VCO verwendete ich ein Schaltungsmodell aus der CST-Bibliothek. Dadurch konnte ich das elektromagnetische Modell des Sensors zusammen mit den Funktionen zur Signalerzeugung und Verstärkung innerhalb derselben Arbeit untersuchen.
Umfang und gewonnene Erfahrungen
Das Projekt umfasste elektromagnetische Simulationen und Schaltungssimulationen in CST. Eine physische Fertigung und Labormessungen wurden nicht durchgeführt. Die Ergebnisse bewertete ich unter den jeweiligen Simulationsbedingungen.
Durch diese Arbeit sammelte ich Erfahrung darin, einen veröffentlichten Entwurf in ein numerisches Modell zu übertragen, Simulationen einzurichten, HF-Schaltungsblöcke gemeinsam zu untersuchen und die Ergebnisse technisch zu dokumentieren.
Werkzeuge und Technologien
CST Studio Suite, elektromagnetische Modellierung, HF-Schaltungssimulation, UGCPW, NS-SRR, VCO, LNA und Leistungsteilerschaltungen.

RRHPP - Runoff River Hydro Power Plant PLC & SCADA Industrial Automation, SPS-, HMI- und SCADA-Automatisierungsprojekt auf Basis der Anforderungen eines realen Laufwasserkraftwerks.
Entwickler für SPS, HMI und SCADA
Feb. 2024 – Mai 2024
Industrielle AutomatisierungSPS-ProgrammierungSiemens TIA PortalSiemens S7-1200HMI-EntwicklungSCADALAD / KOP (Kontaktplan)FBD / FUP (Funktionsplan)SCL (Structured Control Language)AnforderungsanalyseIm Rahmen des Kurses „Industrielle Automatisierungssysteme II“ entwickelten wir SPS-, HMI- und SCADA-Anwendungen auf Grundlage der Anforderungen eines realen Wasserkraftwerksprojekts in Kastamonu. Als Zweierteam überführten wir die vorgegebenen Anforderungen in Betriebsszenarien und Steuerungslogik.
Ausführlich
Meine Rolle
Gemeinsam mit meinem Projektpartner arbeitete ich an der Anforderungsanalyse, der Erstellung von Steuerungsszenarien, der SPS-Programmierung, den HMI-/SCADA-Anwendungen und den Simulationen. Wir entwickelten und überprüften sämtliche Projektbereiche gemeinsam.
SPS-Steuerungslogik
Mit Siemens TIA Portal entwickelten wir die Steuerungslogik in LAD, FBD und SCL für eine CPU 1214C der S7-1200-Familie. Das Anfahren, den Normalbetrieb und das Abfahren des Kraftwerks bildeten wir als miteinander verknüpfte Steuerungsschritte ab.
Wir definierten die Voraussetzungen für das Anfahren von Turbine und Generator, die Kühlwasserkontrollen sowie die Befehle für Erregung und automatische Synchronisierung. Für das normale Stillsetzen, die störungsbedingte Abschaltung und die Notabschaltung erstellten wir getrennte Steuerungsabläufe.
Hilfssysteme und Störungsszenarien
Neben der Hauptanlage zur Stromerzeugung berücksichtigten wir Hilfssysteme wie Entwässerungspumpen, Kühlwasserpumpen und Luftkompressoren. Wir legten Betriebsbedingungen in Abhängigkeit von Wasserstand, Druck, Drehzahl und Anlagenzustand fest.
Für elektrische und mechanische Störungen entwickelten wir die Alarm-, Quittierungs- und Rücksetzlogik. In den Steuerungsszenarien legten wir fest, unter welchen Bedingungen die einzelnen Anlagenkomponenten betrieben werden durften und wann sie abgeschaltet werden mussten.
HMI, SCADA und Simulation
Wir entwickelten HMI- und SCADA-Anwendungen zur Überwachung der Prozesszustände und zur Übermittlung von Bedienbefehlen an die Steuerung. Dazu verknüpften wir SPS-Variablen, Anlagenzustände und Alarminformationen mit den Überwachungs- und Bedienfunktionen.
In den Simulationen untersuchten wir die Steuerungsabläufe unter unterschiedlichen Betriebsbedingungen. Dabei betrachteten wir SPS, HMI und SCADA gemeinsam und arbeiteten am Zusammenspiel zwischen der Steuerungssoftware und den Bedienoberflächen.
Gewonnene Erfahrungen
Durch dieses Projekt sammelte ich Erfahrung darin, die Anforderungen einer realen Anlage in Automatisierungssoftware zu übertragen, miteinander verbundene Anlagenkomponenten als Gesamtsystem zu betrachten und Steuerungsszenarien für unterschiedliche Betriebszustände zu entwickeln. Außerdem konnte ich die gemeinsame Entwicklung und Überprüfung der verschiedenen Bereiche eines umfangreichen Automatisierungsprojekts im Team erproben.
Werkzeuge und Technologien
Siemens TIA Portal, Siemens S7-1200 / CPU 1214C, LAD, FBD, SCL, HMI, SCADA, Ablaufsteuerung, Alarm- und Verriegelungslogik.
Fascinating Carry Weight, Valheim-Mod mit anpassbarem Fortschrittssystem, das die Traglast anhand der Fertigkeitsstufen erhöht.
Mod-Designer und Entwickler
März 2023 – Heute
SpielmodifikationenMathematische ModellierungC#Fascinating Carry Weight ist eine Mod für Valheim, die ich eigenständig konzipiert und entwickelt habe. Sie verknüpft die Traglast des Charakters mit seinen Fertigkeitsstufen im Spiel: Je weiter sich die Fertigkeiten entwickeln, desto mehr Gewicht kann der Charakter tragen. Ich habe die Spielmechanik, die Softwareentwicklung, die Konfigurationsmöglichkeiten und die Veröffentlichung übernommen.
Ausführlich
Die Mod habe ich in C# entwickelt. Für die Einbindung in das Unity-basierte Spiel nutzte ich BepInEx und Harmony. Das System berechnet den Beitrag der einzelnen Fertigkeiten und ergänzt die bestehende Traglastberechnung des Spiels um den daraus entstehenden Gesamtbonus.
Über die Konfiguration können Spieler einzelne Fertigkeiten aktivieren oder deaktivieren und deren Einfluss auf die Traglast anpassen. So lässt sich das System auf unterschiedliche Spielweisen abstimmen. Anfangs lag der Schwerpunkt auf Laufen, Springen und Schwimmen. Unter Berücksichtigung von Nutzerwünschen habe ich den Funktionsumfang später um weitere Fertigkeiten erweitert.
Im Rahmen der Arbeiten an der nächsten Version habe ich sechs Fortschrittsprofile entwickelt, die den Zusammenhang zwischen Fertigkeitsstufe und Traglast anhand unterschiedlicher mathematischer Kurven beschreiben. Dadurch kann die Traglast je nach Fertigkeitsstufe unterschiedlich schnell zunehmen. Ein in der Konfiguration gespeicherter Startwert (Seed) sorgt dafür, dass die Variationen bei gleichen Einstellungen reproduzierbar bleiben.
Für diese Version habe ich außerdem die Fertigkeitsanzeige um Informationen zum Traglastbonus der einzelnen Fertigkeiten, zum Gesamtbonus und zum gewählten Fortschrittsprofil ergänzt. Damit sollen Spieler direkt im Spiel nachvollziehen können, wie sich die Entwicklung ihres Charakters auf die Traglast auswirkt.
Die Mod habe ich 2023 auf Nexus Mods und Thunderstore veröffentlicht. Auf beiden Plattformen wurde sie zusammen mehr als 20.000 Mal heruntergeladen. Rückmeldungen der Spieler habe ich genutzt, um Funktionen und Konfigurationsmöglichkeiten weiterzuentwickeln. Ich arbeite weiterhin an dem Projekt.
NLP-Based Turkish Song Lyric Synthesizing, Datenerfassung, LSTM-Modelltraining und eine Python-Desktopanwendung zur Erzeugung türkischer Liedtexte.
Entwickler für NLP und Deep Learning
Juni 2022 – Feb. 2023
DatenanalyseMaschinelles LernenC#PythonDatenerhebung und -aufbereitungWeb ScrapingMaschinelles LernenVerarbeitung natürlicher Sprache (NLP)PandasTensorFlow / KerasDie Idee zu diesem Projekt entstand aus einem Wort- und Liederspiel, das ich mit Freunden spielte. Eine Person nannte ein Wort, und die anderen versuchten, ein Lied zu finden, in dem es vorkam. Anschließend wurde ein anderes Wort aus diesem Lied ausgewählt, und das Spiel ging weiter. Um passende Lieder schneller zu finden, sammelte ich Liedtexte und entwickelte eine Android-App, mit der sich die Texte nach Stichwörtern durchsuchen ließen.
Ausführlich
Daraus entstand die Idee, mit den gesammelten Daten die Generierung neuer Liedtexte auszuprobieren. Ich entwickelte ein experimentelles NLP-Projekt mit dem Ziel, aus türkischen Liedtexten zu lernen und einen vom Nutzer eingegebenen Anfangstext fortzusetzen. Die Datenerfassung, die Aufbereitung der Trainingsdaten, die Modellentwicklung, die Desktopoberfläche und sämtliche Hilfswerkzeuge setzte ich eigenständig um.
Für die Datenerfassung erstellte ich auf Kaggle ein Web-Scraping-Notebook in Python. Mit Requests und BeautifulSoup sammelte ich Links, Titel und Liedtexte. Die Links speicherte ich in einer CSV-Datei, die einzelnen Lieddatensätze im JSON-Format. Ich bereinigte überflüssige Leerzeichen und Leerzeilen und ordnete die Datensätze mithilfe von langdetect den Sprachen Türkisch, Englisch, Deutsch oder sonstigen Sprachen zu. Für die Datenerfassung implementierte ich außerdem eine Verarbeitung mit mehreren Threads.
Um die Aufbereitung der Trainingsdaten zu erleichtern, entwickelte ich eine Hilfsanwendung in C# mit Windows Forms. Damit ließen sich Lieddatensätze anzeigen, manuell um Beschreibungen oder Anfangstexte ergänzen und anschließend als JSON speichern. Zusätzlich schrieb ich Python-Skripte, die diese Datensätze in eine Textdatei für das Modelltraining umwandelten und bestimmte Ausdrücke entfernten.
Mit TensorFlow und Keras baute ich ein neuronales Netz aus einer Embedding-Schicht, einer bidirektionalen LSTM-Schicht und einer Softmax-Ausgabeschicht auf. Zur Vorverarbeitung gehörten die Umwandlung in Kleinbuchstaben, die Tokenisierung der Wörter in numerische Sequenzen und das Auffüllen der Sequenzen auf eine einheitliche Länge. Die Trainingsbeispiele bereitete ich so auf, dass das Modell anhand der vorhergehenden Wörter das nächste Wort vorhersagen konnte. Außerdem entwickelte ich die Abläufe für Training und Textgenerierung einschließlich des Speicherns und erneuten Ladens des Modells und seiner Wortzuordnungen.
Mit Python und PyQt5 entwickelte ich eine Desktopanwendung, in der Nutzer einen Anfangstext eingeben, ihn vom Modell fortsetzen lassen und das Ergebnis in der Oberfläche ansehen konnten. So verband ich die Datenaufbereitung und Modellentwicklung mit einer Anwendung, die sich direkt ausprobieren ließ.
In den Versuchen erzeugte das Modell teilweise sinnvolle Formulierungen, konnte den inhaltlichen Zusammenhang über längere Texte hinweg jedoch nicht zuverlässig aufrechterhalten. Die begrenzten Hardware-Ressourcen schränkten zudem das Training und die Erprobung unterschiedlicher Konfigurationen ein. Das Projekt blieb ein experimenteller Prototyp und vermittelte mir praktische Erfahrung in allen Entwicklungsschritten einer Anwendung zur Textgenerierung – von der Datenaufbereitung über das Modelltraining bis zur Benutzeroberfläche.
Web Scraping and Cleansing Turkish University Engineering Data, Hochschulvergleich für einen Studienortwechsel mit YÖK-Atlas-Daten, statistischer Analyse und maschinellem Lernen.
Datenanalyse und maschinelles Lernen
Aug. 2021 – Dez. 2021
DatenanalyseMaschinelles LernenPythonDatenanalyseDatenerhebung und -aufbereitungWeb ScrapingMaschinelles LernenPandasAls ich einen Hochschulwechsel in Betracht zog, führte ich eigenständig ein Projekt zur Datenerfassung und Analyse durch, um die Universität zu finden, die am besten zu meinen Bedürfnissen passte. Dafür sammelte ich Informationen zu Studiengängen der Elektrotechnik und Elektronik und verglich die Universitäten anhand verschiedener Kennzahlen. Die Datenerfassung, Aufbereitung, statistische Analyse und Modellierung übernahm ich vollständig selbst.
Ausführlich
Mit Python, Requests, BeautifulSoup und Pandas erfasste ich Studiengangsdaten aus YÖK Atlas. Angaben, die in den Studiengangsbezeichnungen enthalten waren, etwa Unterrichtssprache, Abendstudium, Stipendien und Fernstudium, überführte ich in separate Datenfelder. Außerdem speicherte ich die Links und Kennungen der einzelnen Studiengänge als Grundlage für die Erfassung weiterer Informationen.
Über die Datenendpunkte der dynamisch geladenen Tabellen von YÖK Atlas sammelte ich Angaben zu Studierendenzahlen, Absolventenzahlen, neu aufgenommenen Studierenden, dem Aufnahmeprüfungsergebnis der zuletzt zugelassenen Person und der Anzahl der Lehrenden. Die Informationen aus den verschiedenen Tabellen führte ich für jeden Studiengang zu einem einheitlichen Datensatz für Vergleiche und Analysen zusammen.
Bei der Datenaufbereitung bereinigte ich die Studiengangsbezeichnungen, wandelte als Text gespeicherte Zahlen in geeignete Datentypen um und berücksichtigte unterschiedliche Dezimaltrennzeichen. Für fehlende oder leere Felder legte ich Regeln zur Verarbeitung fest. Die entstandenen Tabellen speicherte ich im CSV- und Pickle-Format, um sie für weitere Analysen wiederverwenden zu können.
Mit den gesammelten Daten führte ich statistische Analysen durch und trainierte kleinere Modelle des maschinellen Lernens. Ich bezog meine eigenen Daten in die Bewertung ein, nahm Gewichtungen vor und verglich die Universitäten entsprechend meinen persönlichen Bedürfnissen. Diese Arbeit unterstützte meine Entscheidung, im Studiengang Elektrotechnik und Elektronik von der İzmir Kâtip Çelebi Universität an die Universität Karabük zu wechseln. Den Hochschulwechsel setzte ich anschließend um und führte mein Studium dort fort.

Model Rocket Design and Development with Stochastic Optimization Method, Modellraketenentwicklung im Devran Rocket Team mit Versuchsplanung, Flugsimulation und stochastischer Optimierung.
Projekt- und Avionikleiter
Jan. 2019 – Apr. 2020
Elektronik und eingebettete SystemeRaketen- und AvioniksystemeMathematische ModellierungSchaltungs- und LeiterplattenentwurfMathematische ModellierungCTechnisches ProjektmanagementAltium DesignerStatistische Versuchsplanung (DoE)Wolfram MathematicaOpenRocketC++C#TeamkoordinationInterdisziplinäre ZusammenarbeitAn der İzmir Kâtip Çelebi Universität gründete ich das Devran Rocket Team und leitete ein Projekt zur Entwicklung einer Modellrakete für den TEKNOFEST-Raketenwettbewerb. Ich initiierte das Projekt und war für das Projektmanagement sowie die Avionik verantwortlich. Darüber hinaus arbeitete ich direkt an der mathematischen Modellierung, Simulation und Optimierung mit.
Ausführlich
Ziel unserer Arbeit war es, den Einfluss der Raketengeometrie auf die Flugleistung zu untersuchen und geeignete Entwürfe unter festgelegten Umgebungsbedingungen und konstruktiven Randbedingungen zu finden. Für einen systematischen Vergleich verschiedener Entwürfe kombinierten wir statistische Versuchsplanung (Design of Experiments — DoE), Flugsimulation und stochastische Optimierung.
Im Rahmen der Untersuchung wurden mithilfe von DoE 505 Entwurfsvarianten erstellt und in OpenRocket simuliert. Wiederkehrende Dateneingaben und Simulationsschritte wurden mit MacroRecorder automatisiert. Die daraus gewonnenen Flugleistungsdaten wurden zusammen mit den jeweiligen Entwurfsvariablen erfasst und bildeten die Grundlage für die mathematische Modellierung.
Mit Wolfram Mathematica entwickelten wir nichtlineare Regressionsmodelle, um die Zusammenhänge zwischen den Entwurfsvariablen und den Flugkenngrößen abzubilden. Die Vorhersagegüte der Modelle wurde anhand einer Aufteilung der Daten in Trainings- und Testdatensätze bewertet. Anschließend dienten diese Modelle als Grundlage für die stochastische Optimierung unter den festgelegten Zielsetzungen und Randbedingungen.
Für das Avioniksystem entwarfen wir im Team mit Altium eine eigene Elektronikplatine. Zum System gehörten STM-basierte Hardware, ein Raspberry Pi, ein sechsachsiger Bewegungssensor und ein Drucksensor. Außerdem entwickelten wir eine Bodenstationssoftware in C#, mit der wir Daten aus dem System empfingen. Als Avionikverantwortlicher arbeitete ich aktiv an der Platinenentwicklung, der Sensorik und der Bodenstationssoftware mit.
Wir arbeiteten auch an der Fertigung und bauten die Rakete mit Unterstützung von Şişecam als Sponsor. Flugtests konnten wir jedoch nicht durchführen. Unsere Bewertungen der Flugleistung beruhten daher auf den Ergebnissen der Simulationen und der mathematischen Modellierung.
Durch dieses Projekt sammelte ich Erfahrung darin, einen Entwicklungsprozess vom Aufbau eines interdisziplinären studentischen Teams über Entwurf und Analyse bis hin zur Fertigung zu leiten. Weitere Schwerpunkte waren die Abstimmung der Elektronik-, Software- und Mechanikarbeiten, die Nutzung von Simulationsergebnissen für Entwurfsentscheidungen und die technische Koordination innerhalb des Teams.

Entwicklung von Systemen zur Verhinderung von Fahrten unter Alkoholeinfluss, Experimentelles Modellfahrzeug mit Alkoholerkennung, Bildverarbeitung und einer per Bluetooth verbundenen mobilen App.
Projektinitiator und Entwickler
Jan. 2017 – Sept. 2018
Elektronik und eingebettete SystemeEntwicklung eingebetteter SystemeCTechnische LösungsentwicklungArduino3D-CAD-ModellierungC++Während meiner Oberstufenzeit entwickelte ich eigenständig ein Projekt, um Szenarien zur Verhinderung von Fahrten unter Alkoholeinfluss an einem Modellfahrzeug umzusetzen. Die mechanische Konstruktion, die Integration der elektronischen Komponenten, die Steuerungssoftware, die Benutzeroberfläche am Computer und die mobile Anwendung übernahm ich vollständig selbst.
Ausführlich
Ich erstellte den 3D-Entwurf eines etwa 35–40 cm langen Modellfahrzeugs. Die entworfenen Teile ließ ich aus Acrylglas zuschneiden, baute daraus die Fahrzeugkarosserie und richtete eine Arduino-basierte Steuerung ein. Mehrere Alkoholsensoren an unterschiedlichen Stellen des Fahrzeugs ermöglichten es mir, zu untersuchen, in welchem Bereich Alkohol erkannt wurde. Mit dieser Anordnung erprobte ich, ob sich Alkohol aus dem Fahrerbereich räumlich zuordnen ließ.
Zur Erfassung der Fahrzeugumgebung verwendete ich einen Abstandssensor und eine Kamera. Die Bildverarbeitung führte ich auf einem Computer aus. Dafür übertrug ich das Kamerabild an eine in Visual Studio entwickelte grafische Benutzeroberfläche und setzte grundlegende Bildverarbeitungsverfahren ein. Dieser Teil des Projekts war ein einfacher, experimenteller Ansatz zur Umgebungserfassung im Rahmen einer Schülerarbeit.
In der Steuerungssoftware setzte ich zwei grundlegende Szenarien um. Wurde bei stehendem Fahrzeug Alkohol erkannt, verhinderte das System das Losfahren. Bei einer Erkennung während der Fahrt fuhr das Modellfahrzeug nach rechts in einen geeigneten Bereich, und eine Nachricht wurde an Angehörige gesendet. Das Verhindern der Fahrt, das Anhalten in einem geeigneten Bereich und der Nachrichtenversand funktionierten in den Versuchen mit dem Modellfahrzeug.
Für den mobilen Teil entwickelte ich mit MIT App Inventor eine Smartphone-App und stellte eine Bluetooth-Verbindung zwischen der Anwendung und dem Fahrzeug her. So verband ich die sensorbasierte Erkennung, die Fahrzeugsteuerung, die Bildverarbeitung am Computer und die mobile Kommunikation in einem gemeinsamen Prototyp.
Mit dem Projekt belegte ich 2017 beim TÜBİTAK-Schülerforschungswettbewerb den ersten Platz im Fach Physik in der Regionalrunde Malatya. Dadurch qualifizierte ich mich für das nationale Finale, bei dem ich einen Förderpreis im Fach Physik erhielt.
Berufserfahrung

Leiter für Technologie und operative Prozesse, Grünland Fleisch GmbH
Berlin, Deutschland
Mai 2025 – Heute 1 Jahr 6 Monate
Ich arbeite an der Digitalisierung von Produktions- und Distributionsprozessen, der Weiterentwicklung der technischen Infrastruktur und der Verbesserung betrieblicher Abläufe. Dabei übersetze ich betriebliche Bedürfnisse in technische Anforderungen und übernehme Verantwortung für die Konzeption und Umsetzung von Software-, Kommunikations- und Automatisierungslösungen.
Aufgaben & Erfolge: Leiter für Technologie und operative Prozesse
- Zeitaufwand für die Produktvorbereitung: Durch die von mir eingeführten Systeme verkürzte ich die Zeit, die derselbe Mitarbeiter für die Vorbereitung von 300 Produkteinheiten benötigte, von etwa zehn auf sechs Stunden. Dies entspricht einer Zeitersparnis von 40 %.
- Beitrag zur Geschäftsentwicklung: Durch technische und betriebliche Verbesserungen trug ich dazu bei, dass der Jahresumsatz des Unternehmens 2025 gegenüber 2024 um 22 % stieg. Der Umsatzanstieg betrug 24 Millionen Euro.
- Lösungsentwicklung und Systemarchitektur: Ich übersetzte betriebliche Bedürfnisse in technische Anforderungen, leitete die Architekturentwicklung von Meerkat ERP und koordinierte die Entwicklungsarbeiten. Für Komponenten mit besonderen technischen Anforderungen, darunter die Anbindung von Produktionsgeräten und die Etikettendruck-Infrastruktur, übernahm ich unmittelbar technische Verantwortung.
- Drahtlose Kommunikation: Ich untersuchte und optimierte die WLAN-Infrastruktur durch Tests vor Ort und HF-Simulationen in einer Produktionsumgebung, in der Kühlraumisolierungen und Metallkonstruktionen die Funkverbindungen erschwerten.
- Elektronik und Überwachungssysteme: Ich entwickelte anwendungsspezifische Elektronikplatinen und industrielle IoT-Sensorlösungen zur Überwachung von Umgebungsbedingungen und zur Anlagenautomatisierung und nahm diese in Betrieb.
- Industrielle Automatisierung: Ich programmierte und verbesserte SPS- und SCADA-Anwendungen zur Steuerung und Überwachung von Kälteanlagen.
- IT-Infrastruktur: Ich modernisierte die IT-Infrastruktur durch Servermigrationen, Systemvirtualisierung und die Einführung einer auf FreePBX/Asterisk basierenden Telefonanlage.

Produktmanager - 5G-Kernnetz, Huawei Enterprise
İstanbul, Türkiye
Jan. 2025 – Mai 2025 5 Monate
Ich arbeitete mit 5G-Kernnetzprodukten für den Kunden Türk Telekom. Zu meinen Aufgaben gehörten die Erläuterung kundenspezifischer Netzarchitekturen, die von den Lösungsteams entwickelt wurden, die Unterstützung bei der Klärung technischer Fragen sowie die Bewertung von Produktfunktionen im Hinblick auf die Kundenanforderungen.
Aufgaben & Erfolge: Produktmanager - 5G-Kernnetz
- Präsentation kundenspezifischer Lösungen: Ich erläuterte die von den Lösungsteams für die Standorte von Türk Telekom entwickelten Kernnetzarchitekturen und technischen Lösungen in Online-Kundenterminen. Dabei erklärte ich ihre Funktionsweise und wie sie die Kundenanforderungen erfüllten.
- Technische Kundengespräche: In persönlichen Kundenterminen unterstützte ich die Klärung technischer Fragen zu Themen wie Network Slicing und den auf Mobiltelefonen angezeigten Netz- und Dienstbezeichnungen.
- Szenarien für die Netzmigration: In Kundengesprächen erläuterte ich technische Aspekte des Weiterbetriebs bestehender 4G-LTE- und 3G-Dienste parallel zu den geplanten 5G-NSA-/SA-Netzen.
- Interner Wissenstransfer: Ich vermittelte Produktmanagern Kenntnisse über die Architektur und Funktionsweise des 5G-Kernnetzes und unterstützte Besprechungen mit technischen Erläuterungen und ergänzenden Informationen.
- Bewertung von Lösungsoptionen: In technischen Gesprächen bewertete ich die Möglichkeiten von Huawei-Produkten und deren Einsatz für unterschiedliche Anforderungen in den Bereichen Positionsbestimmung und Deep Packet Inspection (DPI).

Praktikant im Bereich Solarenergiesysteme, New Shine Energy
Izmir, Türkiye
Juli 2023 – Sept. 2023 3 Monate
Im Rahmen meines Ingenieurpraktikums kehrte ich in das Unternehmen zurück, in dem ich zuvor gearbeitet hatte, und setzte meine Mitarbeit bei Arbeiten vor Ort und der technischen Umsetzung fort. Dabei arbeitete ich an netzgekoppelten Photovoltaikanlagen und Inselanlagen im Leistungsbereich von 5 bis 200 kW.
Aufgaben & Erfolge: Praktikant im Bereich Solarenergiesysteme
- Arbeiten vor Ort: Ich wirkte bei Standortbesichtigungen und der Planung der Solarmodulanordnung für Photovoltaikprojekte mit.
- Konfiguration und Fehlerbehebung: Ich konfigurierte Wechselrichter und arbeitete an der Diagnose und Behebung batterie- und konfigurationsbedingter Probleme.
- Elektronische Messungen und Reparaturen: Ich setzte Multimeter, Stromzangen und Oszilloskope zur Fehlerdiagnose ein und reparierte elektronische Platinen von Wechselrichtermodellen, mit deren Schaltungsaufbau ich vertraut war.

Koordinator für technische Projekte und operative Abläufe, New Shine Energy
İzmir, Türkiye
Sept. 2018 – Feb. 2022 3 Jahre 6 Monate
Parallel zu meinem Universitätsstudium arbeitete ich ganzjährig an den technischen und operativen Aufgaben des Unternehmens mit. Bei Solarenergieprojekten übernahm ich Aufgaben in Kundengesprächen, der Angebotserstellung, der Standortbesichtigung, der technischen Umsetzung sowie der Projektbegleitung und Anlagenübergabe.
Aufgaben & Erfolge: Koordinator für technische Projekte und operative Abläufe
- Kundenanforderungen und Angebote: Ich führte Kundengespräche, ermittelte den Bedarf an Solarenergiesystemen und erstellte Projektangebote.
- Standortbesichtigung und Planung: Ich führte Standortbesichtigungen durch und plante die Anordnung der Solarmodule für netzgekoppelte Photovoltaikanlagen und Inselanlagen.
- Wechselrichterkonfiguration: Ich konfigurierte Wechselrichter vor der Inbetriebnahme und identifizierte und behob konfigurationsbedingte Betriebsprobleme.
- Elektrische Messungen und Fehlerdiagnose: Ich untersuchte batterie- und wechselrichterbedingte Probleme mit Multimetern und Stromzangen und führte Messungen mit Oszilloskopen zur Untersuchung elektronischer Platinen durch.
- Reparatur elektronischer Platinen: Ich führte Reparaturen auf Platinenebene an Wechselrichtermodellen durch, mit deren Schaltungsaufbau ich vertraut war. Dabei identifizierte und behob ich Fehler an Leistungselektronikbauteilen wie MOSFETs und IGBTs.
- Projektbegleitung und Anlagenübergabe: Ich wirkte an der Projektbegleitung, praktischen Arbeiten vor Ort und der Übergabe von Photovoltaikanlagen mit und unterstützte die Koordination der täglichen Aufgaben innerhalb eines kleinen Teams.
Ausbildung

Karabük Üniversitesi, Bachelorabschluss, Elektrotechnik und Elektronik
Fakultät für Ingenieurwissenschaften
2022 – 2024
Während meines Bachelorstudiums beschäftigte ich mich mit Elektronikentwicklung, Antennen- und Hochfrequenzsystemen, elektromagnetischer Simulation und Ultraschallsensorik. Im Rahmen meines Abschlussprojekts übernahm ich die technische Entwicklung eines Sonararray-Prototyps. Dabei führte ich mathematische Modellierungen, Schaltungs- und Leiterplattenentwürfe, die Entwicklung eingebetteter Software sowie experimentelle Tests durch. Mit CST Studio Suite entwarf und simulierte ich Antennen, metamaterialbasierte Sensoren und zugehörige Schaltungen.
Schwerpunkte
- Abschlussprojekt: Im Rahmen des durch TÜBİTAK 2209-B geförderten Projekts „Active Electronically Scanned Array Sonar“ entwickelte ich einen experimentellen Prototyp mit 40-kHz-Ultraschallwandlern zur Untersuchung elektronischer Abtastverfahren. Ich übernahm die technische Konzeption, Umsetzung und Erprobung des Projekts.
- Elektronik und eingebettete Systeme: Mit Altium Designer erstellte ich Schaltpläne und Leiterplattenlayouts für Sende- und Empfangsschaltungen, bestückte die Platinen und entwickelte Steuerungs- und Entfernungsmesssoftware für den ESP32.
- Mathematische Modellierung und Experimente: Mit Python untersuchte ich die Abstände der Arrayelemente, Abstrahlcharakteristiken sowie Phasenverschiebungen und Zeitverzögerungen. Am Prototyp führte ich Oszilloskopmessungen, Versuche zur Entfernungsmessung und zur elektronischen Strahlschwenkung durch.
- Antennen- und Hochfrequenzentwicklung: Mit CST Studio Suite entwarf, analysierte und simulierte ich Patch- und weitere Mikrostreifenantennen sowie zugehörige Schaltungen.
- Metamaterialbasierte Sensorik: Ich arbeitete an einem planaren Sensor mit UGCPW-Struktur auf Basis von NS-SRR-Metamaterialstrukturen. Die Sensorstruktur und die zugehörigen Hochfrequenzschaltungen modellierte und simulierte ich in CST.

İzmir Kâtip Çelebi Üniversitesi, Bachelorstudium — Hochschulwechsel an die Universität Karabük, Elektrotechnik und Elektronik
Fakultät für Ingenieurwissenschaften und Architektur
2018 – 2022
Während meines Bachelorstudiums der Elektrotechnik und Elektronik wirkte ich aktiv an der Initiierung studentischer Ingenieurprojekte, dem Aufbau von Teams und der Koordination technischer Arbeiten mit. Ich beschäftigte mich mit Raketen- und Avioniksystemen sowie mit mathematischer Modellierung, Simulation und Optimierung. Im Februar 2022 wechselte ich an die Universität Karabük, um dort mein Bachelorstudium fortzusetzen.
Schwerpunkte
- Ich übernahm eine führende Rolle bei der Gründung der studentischen Technologievereinigung „Teknoloji Topluluğu“. Als Technikverantwortlicher initiierte ich sechs Projekte in den Bereichen Raketentechnik, EEG, Elektrofahrzeug EFE, Roboterarm, Drohne und humanoider Roboter und koordinierte die Projektarbeiten.
- Ich gründete die Raketenteams Devran und Feanor. Das Devran-Projekt initiierte ich selbst und übernahm die Projektleitung sowie die Verantwortung für die Arbeiten im Bereich Avionik.
- Im Devran-Projekt wirkte ich an der mathematischen Modellierung, statistischen Versuchsplanung (Design of Experiments, DoE), Simulation und stochastischen Optimierung für den Raketenentwurf mit und setzte dabei Wolfram Mathematica ein.
- Gemeinsam mit dem Devran-Team bauten wir mit Unterstützung des Sponsors Şişecam eine Rakete.
- Im Elektrofahrzeugprojekt EFE und in weiteren studentischen Projekten prüfte ich technische Arbeiten, plante die nächsten Schritte und verteilte Aufgaben. Ich koordinierte die Zusammenarbeit mit Lehrenden und Laboren und ordnete neu hinzukommende Studierende geeigneten Projekten und Teams zu.
Fähigkeiten
- Elektronik und eingebettete Systeme
- Schaltungs- und Leiterplattenentwurf
- Entwicklung eingebetteter Systeme
- Elektronische Messtechnik und Fehlersuche
- Wechselrichterkonfiguration und -reparatur
- Altium Designer
- LTspice
- KiCad
- ESP32
- Arduino
- STM32
- Telekommunikation und Hochfrequenztechnik
- CST Studio Suite (Fortgeschritten)
- 5G-Kernnetze
- Network Slicing
- Hochfrequenz- und Antennenentwicklung
- Büro- und Produktivitätssoftware
- Microsoft Office Suite (Experte)
- Modellierung und Simulation
- Mathematische Modellierung
- Statistische Versuchsplanung (DoE)
- Wolfram Mathematica
- OpenRocket
- SOLIDWORKS
- Ansys (Grundkenntnisse)
- 3D-CAD-Modellierung
- Technisches Zeichnen
- Industrielle Automatisierung
- SPS-Programmierung (Sehr fortgeschritten)
- Siemens TIA Portal (Sehr fortgeschritten)
- Siemens S7-1200 (Sehr fortgeschritten)
- HMI-Entwicklung (Sehr fortgeschritten)
- SCADA (Sehr fortgeschritten)
- LAD / KOP (Kontaktplan) (Sehr fortgeschritten)
- FBD / FUP (Funktionsplan) (Fortgeschritten)
- SCL (Structured Control Language) (Fortgeschritten)
- Software und Datenanalyse
- C
- C++
- C# (Fortgeschritten)
- Python
- Datenanalyse
- Datenerhebung und -aufbereitung
- Web Scraping
- Maschinelles Lernen
- Verarbeitung natürlicher Sprache (NLP)
- Pandas
- TensorFlow / Keras
- Produkt- und Projektmanagement
- Produktmanagement
- Anforderungsanalyse
- Technische Lösungsentwicklung
- Systemarchitektur
- Technisches Projektmanagement
- IT- und Netzwerkinfrastruktur
- Verwaltung von Netzwerkinfrastrukturen
- WLAN-Planung und -Optimierung
- Servervirtualisierung
- VoIP-Telefonanlagen
- FreePBX / Asterisk
- Linux-Serveradministration
- Proxmox VE
- Docker
- VPN-Konfiguration
- WireGuard
- Tailscale
- Technische Kommunikation und Zusammenarbeit
- Schnelles Lernen
- Technische Kommunikation und Wissenstransfer
- Teamkoordination
- Interdisziplinäre Zusammenarbeit
Sprachen
- EnglishC1 – Fachkundige Sprachkenntnisse
- GermanB1 – Fortgeschrittene Sprachverwendung
- TurkishMuttersprache
Auszeichnungen
Förderpreis in Physik beim Türkei-Finale – Forschungsprojektwettbewerb für Oberstufenschüler, TÜBİTAK
Mai 2017
Mit meinem Projekt „Entwicklung von Systemen zur Verhinderung von Autofahrten unter Alkoholeinfluss“ erhielt ich 2017 beim Türkei-Finale des TÜBİTAK-Forschungsprojektwettbewerbs für Oberstufenschüler einen Förderpreis im Fachbereich Physik. Für das Finale hatte ich mich durch den ersten Platz beim Regionalentscheid in Malatya qualifiziert.
Das Projekt entwickelte ich während meiner Schulzeit eigenständig. In einem Arduino-basierten Modellfahrzeug kombinierte ich mehrere Alkoholsensoren, einfache Bildverarbeitung und eine über Bluetooth angebundene mobile App. Am funktionsfähigen Prototyp setzte ich Szenarien um, bei denen das Fahrzeug bei erkanntem Alkohol nicht losfahren konnte oder während der Fahrt eine geeignete Stelle zum Anhalten ansteuerte und Angehörige benachrichtigte.
Erster Platz in Physik auf Regionalebene – Forschungsprojektwettbewerb für Oberstufenschüler, TÜBİTAK
März 2017
Mit dem Projekt „Entwicklung von Systemen zur Verhinderung von Autofahrten unter Alkoholeinfluss“, das ich während meiner Schulzeit eigenständig entwickelte, belegte ich 2017 den ersten Platz im Fachbereich Physik beim Regionalentscheid in Malatya des TÜBİTAK-Forschungsprojektwettbewerbs für Oberstufenschüler.
In einem Arduino-basierten Modellfahrzeug kombinierte ich Alkoholerkennung, einfache Bildverarbeitung und eine über Bluetooth angebundene mobile App. Am funktionsfähigen Prototyp setzte ich Szenarien um, bei denen das Fahrzeug bei erkanntem Alkohol nicht losfahren konnte oder während der Fahrt eine geeignete Stelle zum Anhalten ansteuerte und Angehörige benachrichtigte. Mit dem regionalen ersten Platz qualifizierte ich mich für das Türkei-Finale.
Interessen
Geige
Ich spiele gerne klassische Stücke auf der Geige und arbeite an meiner Technik, um Werke aus verschiedenen Epochen spielen zu können.
Lesen und Recherchieren
Lesen und Themen nachgehen, die mich interessieren, gehören zu meinem Alltag.
Ausflüge zu historischen Orten und in die Natur
Weitere Angaben
- Führerscheinklassen
- B - Germany, B - Turkiye
- Persönlichkeitstyp
- ENTJ-A




























